Anodos Supplementum 6. Bernstein für die Göttin

Anodos Supplementum 6. Bernstein für die Göttin Die Funde der Jahre 1987?-?1994 aus dem Artemision von Ephesos

Bammer Anton, Muss Ulrike (eds.)

Es war eine schöne Überraschung, als wir im Spätsommer 1987 das von David G. Hogarth 1904 entdeckte sog. foundation deposit wieder öffneten und im lehmigen Sand auf zahlreiche Bernsteine stießen. Diese erneute Untersuchung in großer Tiefe war nur möglich, weil wir seit einigen Jahren eine von der Österreichischen Nationalbank finanzierte Vakuumpumpanlage besaßen, mit deren Hilfe der Grundwasserspiegel im Artemision abgesenkt werden konnte.

Binnen weniger Tage war der größte Teil des sogenannten Hortfundes mit den Bernsteinen gehoben, kam erst in das Depot des Grabungshauses und gelangte am Ende der Kampagne in das Ephesos-Museum in Selçuk. Das ‚Projekt Bernstein‘ wurde mit vielen MitarbeiterInnen durchgeführt. Wir bedanken uns bei allen, die bei der Grabung mitgearbeitet haben und besonders bei denen, die den Ost­bereich der Cella des Peripteros und die Ansichten der Mauern zeichneten: Norman Patocka, Gerhard Grabherr, Richard Posamentir, Manfred Philipp, GabrieleHochholdinger und Christine Ertel. Besonders danken wir jenen, die die zeichnerische Aufnahme der Objekte in den Jahren ihrer Auffindung durchführten: Ugur Ar?kan, Fadime Polat und Birten Ulutug. Demet Can?moglu und Fuat Yilmaz haben später ebenfalls Bernsteinobjekte gezeichnet. Andrea M. Pülz hat mit uns eine erste Klassifizierung des Materials durchgeführt. Franz Fichtinger hat sich mit der Frage der Rekonstruktion des Schmuckes beschäftigt, Birgit Bühler mit dem Raster­elektronenmikroskop ausgewählte Stücke vergrößert festgehalten. Martine Dewailly, Verena Gassner, Aenne Ohnesorg, Michael Erdrich und Joachim Weidig danken wir für Literaturhinweise zu Bernstein aus Kontexten in Italien. Die Direktoren und KollegInnen des Ephesos-Museums in Selçuk, Selahattin Erdemgil, Enis Üçbaylar, Ümran Yügrük-Planken und Feride Kat haben uns organisatorisch und mit ‚Rat und Tat‘ unterstützt. Ümran Yugrük-Planken verdanken wir viele anregende Diskussionen. Der derzeitige Direktor des Ephesos Museums in Selçuk, Cengiz Topal, hat uns bei der Organistaion der Artemision Ausstellung, die 2008 in Istanbul stattgefunden hat und bei der auch Bernsteinfunde gezeigt werden konnten, in allen Belangen freundlichst unterstützt. Die Direktoren des Archäologischen Museums in Istanbul, Ismail Karamut und Zeynep K?z?ltan haben uns kollegial geholfen, alle organisatorischen Arbeiten in Istanbul hat Gülbahar Baran Celik durchgeführt, der wir herzlich danken. Die Objekte in Istanbul hat Şirin Kaya gezeichnet. In London hat uns Dyfri Williams erlaubt, die Bernsteine der englischen Grabungen 1904/05 im British Museum zu studieren. Der Generaldirektion der türkischen Altertümer in Ankara verdanken wir die Genehmigung für das Studium der Objekte in Istanbul und für die Probenentnahme, die eine Untersuchung der Herkunft der Bernsteine möglich gemacht haben. Edith Kaur und ihre KollegInnen vom Vassar College in den USA haben diese Proben ausgewertet und 2012 in den Anatolia Antiqua – zusammen mit Ergebnissen früherer Beprobungen an Objekten im British Museum in London – publiziert. Wir danken allen sehr für ihr großes kollegiales Entgegenkommen. Gerhard Langmann, den verstorbenen ehemaligen Direktor des Österreichischen Archäologischen Institutes, der in den Jahren der Ausgrabungen in der Zentralbasis Grabungsleiter von Ephesos war, möchten wir besonders erwähnen. Er ließ uns ungestört arbeiten, was später nicht mehr selbstverständlich war. In diesem Band werden die Bernsteinfunde der Jahre 1987 bis 1994 vorgelegt. Dies hat Klara Kuzmova möglich gemacht, sie hat das Manuskript in die Reihe der Anodos Schriften aufgenommen und trägt alle Mühen der Herstellung des Buches. Ihr gilt unser ganz besonderer Dank. Anton Bammer und Ulrike Muss

Vydavateľ Filozofická fakulta Trnavskej univerzity
Počet strán 200
Rok vydania 2014
Jazyk Nemčina
Väzba Tvrdá väzba / Hardback
Adresa titulu https://www.artforum.sk/katalog/2375/die-funde-der-jahre-1987-1994-aus-dem-artemision-von-ephesos
Binnen weniger Tage war der größte Teil des sogenannten Hortfundes mit den Bernsteinen gehoben, kam erst in das Depot des Grabungshauses und gelangte am Ende der Kampagne in das Ephesos-Museum in Selçuk. Das ‚Projekt Bernstein‘ wurde mit vielen MitarbeiterInnen durchgeführt. Wir bedanken uns bei allen, die bei der Grabung mitgearbeitet haben und besonders bei denen, die den Ost­bereich der Cella des Peripteros und die Ansichten der Mauern zeichneten: Norman Patocka, Gerhard Grabherr, Richard Posamentir, Manfred Philipp, GabrieleHochholdinger und Christine Ertel. Besonders danken wir jenen, die die zeichnerische Aufnahme der Objekte in den Jahren ihrer Auffindung durchführten: Ugur Ar?kan, Fadime Polat und Birten Ulutug. Demet Can?moglu und Fuat Yilmaz haben später ebenfalls Bernsteinobjekte gezeichnet. Andrea M. Pülz hat mit uns eine erste Klassifizierung des Materials durchgeführt. Franz Fichtinger hat sich mit der Frage der Rekonstruktion des Schmuckes beschäftigt, Birgit Bühler mit dem Raster­elektronenmikroskop ausgewählte Stücke vergrößert festgehalten. Martine Dewailly, Verena Gassner, Aenne Ohnesorg, Michael Erdrich und Joachim Weidig danken wir für Literaturhinweise zu Bernstein aus Kontexten in Italien. Die Direktoren und KollegInnen des Ephesos-Museums in Selçuk, Selahattin Erdemgil, Enis Üçbaylar, Ümran Yügrük-Planken und Feride Kat haben uns organisatorisch und mit ‚Rat und Tat‘ unterstützt. Ümran Yugrük-Planken verdanken wir viele anregende Diskussionen. Der derzeitige Direktor des Ephesos Museums in Selçuk, Cengiz Topal, hat uns bei der Organistaion der Artemision Ausstellung, die 2008 in Istanbul stattgefunden hat und bei der auch Bernsteinfunde gezeigt werden konnten, in allen Belangen freundlichst unterstützt. Die Direktoren des Archäologischen Museums in Istanbul, Ismail Karamut und Zeynep K?z?ltan haben uns kollegial geholfen, alle organisatorischen Arbeiten in Istanbul hat Gülbahar Baran Celik durchgeführt, der wir herzlich danken. Die Objekte in Istanbul hat Şirin Kaya gezeichnet. In London hat uns Dyfri Williams erlaubt, die Bernsteine der englischen Grabungen 1904/05 im British Museum zu studieren. Der Generaldirektion der türkischen Altertümer in Ankara verdanken wir die Genehmigung für das Studium der Objekte in Istanbul und für die Probenentnahme, die eine Untersuchung der Herkunft der Bernsteine möglich gemacht haben. Edith Kaur und ihre KollegInnen vom Vassar College in den USA haben diese Proben ausgewertet und 2012 in den Anatolia Antiqua – zusammen mit Ergebnissen früherer Beprobungen an Objekten im British Museum in London – publiziert. Wir danken allen sehr für ihr großes kollegiales Entgegenkommen. Gerhard Langmann, den verstorbenen ehemaligen Direktor des Österreichischen Archäologischen Institutes, der in den Jahren der Ausgrabungen in der Zentralbasis Grabungsleiter von Ephesos war, möchten wir besonders erwähnen. Er ließ uns ungestört arbeiten, was später nicht mehr selbstverständlich war. In diesem Band werden die Bernsteinfunde der Jahre 1987 bis 1994 vorgelegt. Dies hat Klara Kuzmova möglich gemacht, sie hat das Manuskript in die Reihe der Anodos Schriften aufgenommen und trägt alle Mühen der Herstellung des Buches. Ihr gilt unser ganz besonderer Dank. Anton Bammer und Ulrike Muss

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